Kontext - Der größte innerstädtische Industriestandort Berlins, Moabit West hat in seiner langen Geschichte schon viele Strukturveränderungen erlebt. Im Zuge des Stadtumbaus, initiiert durch die Berliner Senatsverwaltung, sollen die Potenziale der einzelnen Firmenstandorte besser nutzbar gemacht werden.
Die Siemens AG Powergeneration produziert und vertreibt als Marktführer auf dem Areal Huttenstraße weltweit Gasturbinen.

Konzept - Im Rahmen dieser Standortoptimierung, wurden in einer Studie Flächenauslastungen auf dem Siemensareal untersucht, um im Rahmen einer Verdichtungsstrategie neue Nutzflächen im Bestand zu schaffen.
Besondere Konzentration wurde auf die Ausnutzung von brach liegenden Dachflächen gerichtet. Vor allem die großen Hallen-Flachdächer aber auch die enormen leer stehenden Dachgeschossflächen über den Bestandsgebäuden wurden dabei optimiert.

Gebäudestruktur – Über dem Verwaltungsbau von 700 qm BGF können in dem bestehenden Dachgeschoss ca. 1.000 qm neue Nutzfläche über zwei Ebenen entstehen. Die imposante Raumwirkung mit einer lichten Firsthöhe von bis zu 9 m bleibt erhalten.

Konstruktion – Die Konstruktion des Satteldachs besteht aus Stahlbetonträgern und STB Stützen, welche durch ihre Dimensionierung eine Raumnutzung über zwei Ebenen ermöglicht. Eine frei auskragende, schwebende Arbeitsebene wird an der vorhandenen Dachkonstruktion abgetragen. Den Anforderungen an einen erhöhten Schallschutz wird durch eingespannte Raumteiler und Schallumlenkungspaneele aus Kunstfaserstoffen Rechnung getragen.

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Bauvorhaben

Städtebauliches Konzept, Entwurfsstudie

Projektname

Siemens G50/ G51, DG Ausbau, Berlin

Bauherr Siemens AG Powergeneration
Typologie Büro- und Verwaltungsbau
Ort Huttenstrasse 12 - 16, Berlin – Moabit West
Nutzfläche 1.000 qm
Bearbeitung 2005
Projektteam
Fachingenieure
Kooperation
 
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